Profil : Prof. Dr. Klaus Brunnstein
 

 
 
 

 

 

 

 

Prof. Dr. Klaus Brunnstein
Diplom-Physiker, Dr.rer.nat.
Professor für Anwendungen der Informatik

Gesellschafter
Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates
e-Mail: kb@itqs.de


Persönliche Daten:

* 25. Mai 1937 in Köln
Verheiratet mit Gunda Brunnstein (geb. Biel)
2 Kinder: Anke Brunnstein, Jochen Brunnstein
1 Enkel: Tim Christian Brunnstein

Akademischer Lebenslauf:

1957 Abitur am Humanistischen Gymnasium Bochum
1957-1962 Studium der Physik und Mathematik in Marburg, Münster und Hamburg
Diplom in Physik; Diplomarbeit: "Asymptotisches Verhalten von Nukleon-Formfaktoren"
1963-1964 Forschungsprojekt (Dissertation) in Physik/Angewandter Mathematik
am Institut für Schiffbau der Universität Hamburg über ein Computermodell
der hydrodynamischen Wechselwirkung Propeller-Ruder-Schiffsnachstrom
1964-1973 Mitarbeiter am Rechenzentrum Deutsches Elektronen-Synchrotrons (DESY), Hamburg
Schwerpunkte: Teilnehmersysteme, Programmoptimierung, Betriebssysteme,
Rechnervernetzung, Mitautor des Bibliotheks-Informations-Systems
"High Energy Physics Index" (HEP), Unterstützung beim Computereinsatz
in Labors der Universitätskliniken Eppendorf
Seit 1969 Mitglied der Gründungskommission des Studienganges Informatik
der Universität Hamburg
Seit 1970 Kommissarische Leitung der Forschungsgruppe "Informatik-Aspekte
des Computer-Gestützten Unterrichtes (CGU)", Schulversuche zum
Informatik-Unterricht, Mitwirkung an Informatik-Schul-Curricula
Juli 1973 Berufen als Professor für Anwendungen der Informatik
Allgemeine Arbeitsgebiete: Anwendungen von Informations- und Experten-Systemen
in Wirtschaft, Staat, Wissenschaft und Medizin. Entwicklung und Wirkungen
von Informatik-Methoden, Technologie-Folgen-Abschätzung.
Computer-Einsatz im Unterricht, Ausbildung von Informatik-Lehrern.
Spezielle Anwendungen, z.B. Computer und Künste, Informatik auf Hochleistungs-Yachten.
Januar-April 1983 Beurlaubt als nachgerücktes Mitglied des Deutschen Bundestages
Schwerpunkte seit 1985 Datenschutz und Sicherheit von Computersystemen, Risikoanalyse und Notfallvorsorge bei Computer-Gestützten Anwendungen.
Aufklärung von Computer-Unfällen, Programm- "Anomalien" und Computerkriminalität.
Schutz des Intellektuellen Eigentums. Wirkungen von Informationsmethoden. Ethische Aspekte.
Sommer 1988 Gründung des "Virus Test Centers" (VTC)
Seit WS 1989/90 4-Semestriges Curriculum "Einführung in die IT-Sicherheit"
Funktionen im Fachbereich Informatik: Beauftragter für Datenschutz
Vorsitzender des Prüfungsausschusses Informatik
Beauftragter für das ERASMUS/SOCRATES-Programm
Internationale Zusammenarbeit: Kooperation mit Fachleuten und Unternehmen weltweit zur Aufklärung
bösartiger Software (Viren, Würmer, andere Malware)
Mitarbeit im ERASMUS/SOCRATES-Projekt der Europäischen Union
zur Entwicklung eines Curriculums für Computer- und Netzsicherheit

 

Mitarbeit in Wissenschaftlichen Organisationen:

Gesellschaft für Informatik, GI e.V.

Gründungs-Vorsitzender GI FA-15 "Informatik und Gesellschaft"

Seit 1996: Mitglied des Präsidiums der GI e.V.

Mitarbeit in der International Federation for Information Processing (IFIP)

Seit 1976: Deutscher Vertreter (Gesellschaft für Informatik) im Technical Committee TC-9 "Relationship Between Computers and Society"

Vorsitzender TC-9 (1990 - 1995) und Mitglied der IFIP-Generalversammlung Mitglied Working Group 9.2 "Social Accountability" (Vorsitzender 1976-1982)

Seit 1999: Deutscher Vertreter (GI) in IFIP Generalversammlung (General Assembly)

September 2000: Wahl zum IFIP Vice President

Internationale Konferenzen (Vorsitzender des Programmkomitees):

1989: Opportunities and Risks of AI Systems, Hamburg, 1989

1992: Konferenz über Social Impact im Rahmen des Informatik-Weltkongresses Madrid, 1992

1994: Konferenz über Social Impact im Rahmen des Informatik-Weltkongresses Hamburg, 1994


1996: Intellectual Property Rights in the Information Society (KnowRight), Wien 1996


1998: Intellectual Property Rights (KnowRight 2) im Rahmen des Informatik-Weltkongresses Wien-Budapest, 1998


2000: Intellectual Property Rights (KnowRight 3) and InfoEthics, Wien, September 2000


2002: Human Choice and Computers (HCC-6) im Rahmen des Informatik-Welkongresses 2002 (Montreal)